In 6 (buchstäblichen) Tagen schuf Gott Himmel und Erde

Satans Absicht, Gottes Wort im Garten Eden zu widerlegen, verursachte den Fall Adams und daraufhin den der ganzen Menschheit. Er griff ihren Glauben an – erfolgreich. Heute macht er das Gleiche mit Scharen von Menschen und er hat dabei denselben Erfolg. Viele von diesen bekennen, Christen zu sein, jedoch ist ihr Glaube an die Bibel, welche das Wort Gottes an den Menschen ist, schwerwiegend untergraben worden.

„Christliche“ Theologen diskutieren darüber, ob der Schöpfungsbericht in 1. Mose sinnbildlich oder zeitgeschichtlich ist. Waren Adam und Eva überhaupt echte Menschen? Spricht es von sechs buchstäblichen Tagen, in welchen die Erde geschaffen wurde oder sind diese nur symbolische Bezeichnungen, welche Millionen von Jahren bedeuten könnten? Außerdem passt ersteres nicht in das wissenschaftliche Denkschema dieses evolutionsgläubigen Geschlechts.

Lange Zeitspannen sind die Grundlage der Evolutionstheorie. Ohne „Milliarden von Jahren“ zerfällt ihre Theorie; daher auch der Kampf, die Gesinnung von der „jungen“, 6.000 Jahre alten, Erde abzubringen. Jemand da draußen, von schlechter Wissenschaft verhext, und seinen Glauben darauf stützend, hat es veranlasst, dass Schulbücher mit „So spricht die Wissenschaft“ angefüllt werden. Ihre Hypothese steht als Tatsache schwarz auf weiß geschrieben da, obwohl sie wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Die Schöpfung von Gott wird nicht einmal erwähnt.

Dies ist wahrhaftig ein gottloses Zeitalter, und die Menschen lieben es so! Evolution ist nicht nur mehr ein Gedanke, der vom menschlichen Geist gemutmaßt wird. Sie ist die Folge des heimtückischen Wirkens Satans, den Glauben an Gott und Seinen offenbarten Willen, der in der Bibel verkündet wird, zu untergraben. Evolutionisten werden nicht an den Gott der Bibel glauben, der alle Dinge aus dem Nichts erschaffen hat, sondern sie werden darauf beharren, zu glauben, dass alle Materie ganz von selbst ins Dasein kam – aus dem Nichts! Welch ein „Glaube“!

Satans Kunstfertigkeit ist so heimtückisch, dass selbst bekennende Christen unter dem Zauber sind, eine „passende“ Mischung zu finden, welche sowohl für den Glauben als auch für die Wissenschaft spricht – eine „theistische Evolution“ oder „alte Erde“ Schöpfungsversion. Verblendete Sinne (2Kor 4:4)!

Bezieht sich also Tag in 1. Mose auf einen 24-Stunden-Tag oder auf einen langen Zeitraum, ja sogar Millionen von Jahren? Für mich steht dieses Thema nicht zur Diskussion. Es sind sechs buchstäbliche Tage. Amen. Die Bibel hat sich nicht verändert. Die Wissenschaft aber hat sich verändert – neue Entdeckungen offenbaren ihre eigenen Irrtümer der Vergangenheit. Die Bibel ist die Autorität, nicht fehlbare Menschen, und sie verkündet: „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist und er ruhte am siebten Tag.“ (2Mo 20:11). (Daher kommt unsere Sieben-Tage-Woche).

Es ist interessant, dass Druck darauf ausgeübt wird, die Bedeutung des Wortes Tag in 1Mo 1 zu ändern. Warum nicht in 1Mo 5:5, wo doch ausgesagt wird, dass Adam 930 Jahre lebte? Vielleicht wollen sie uns auch glauben machen, dass Jahr in diesem Zusammenhang nicht für ein buchstäbliches Jahr steht. Vielleicht bedeutet es ja, dass er Millionen von Jahren lebte! Wo endet diese Denkweise? Welchem Teil der Bibel soll man dann noch glauben – der jungfräulichen Geburt Jesu? Der Auferstehung? Himmel und Hölle? Vielleicht ist das alles nur sinnbildlich. Verleugne ihre Wahrheit an einer Stelle, so bringst du sie ganz in Verruf. Und genau darauf ist Satan aus!

Diejenigen, die die Ansicht von sechs buchstäblichen Schöpfungstagen ablehnen, zitieren gerne die folgenden zwei Schriftstellen, um zu behaupten, dass jene Tage als langer Zeitraum angesehen werden können: „Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache.“ (Ps 90:4) und „dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag“ (2Pt 3:8). Keine dieser Schriftstellen steht im Zusammenhang mit der Schöpfung, wie in es in 1Mo 1 der Fall ist. Ps 90:4 lässt uns lediglich wissen, dass der ewige Gott ein anderes Zeitverständnis hat als wir und dies wird in einer Sprache ausgedrückt, die wir nachempfinden können. Tausend Jahre erscheinen Ihm „wie“ der gestrige Tag und „wie“ eine Nachtwache. Das heißt nicht, dass es sich um buchstäbliche tausend Jahre handelt.

Die Stelle in 2. Petrus bezieht sich auf das Ende der Welt, nicht auf den Anfang. Sie ist an die Spötter gerichtet, die sagen: „Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft?“, und macht deutlich, dass das Hinauszögern nicht Nachlässigkeit von Gottes Seite aus war, sondern im Gegenteil das Wesen Seiner Gnade und Langmut zeigt. Gott ist zeitlich nicht begrenzt. Die hier verwendeten Aussagen können in keiner Weise mit den Schöpfungstagen in Verbindung gebracht werden.

Es ist wichtig zu erkennen, dass jeder der sechs Schöpfungstage durch „den Abend“ und „den Morgen“ definiert ist, wobei eindeutig aufeinanderfolgende 24-Stunden-Tage gemeint sind.

Ich stimme mit dem Schreiber überein, der behauptete: „Gott erschuf vor etwa 6.000 Jahren eine voll entwickelte, voll funktionierende Schöpfung in sechs buchstäblichen Tagen.“ Und ich möchte hinzufügen, dass Er sie ex nihilo – aus dem Nichts – erschuf. Dies zerstört den Darwinismus, da die biblische Zeitrechnung zu kurz ist für die langen Zeitspannen des Evolutionsprozesses. Diese Generation erlebt einen gewaltigen Angriff in Bezug auf die Autorität und Unfehlbarkeit der Schrift. Eine der Methoden, die der Teufel nutzt, ist die versteckte Ausbreitung evolutionären Irrtums. Mit Hilfe von „christlichen“ Instituten wie der im Jahr 2007 gegründeten BioLogos Stiftung, dringen teuflische Lehren in evangelikale Kreise ein, indem sie die Harmonie zwischen der modernen Wissenschaft und der Bibel fördern. Sie vertreten die Theorie der „theistischen Evolution“, indem sie glauben, Gott habe über Jahrmillionen die Evolution zur Schöpfung gebraucht. Natürlich weisen sie dabei die buchstäblichen sechs Schöpfungstage ab. Außerdem glauben sie nicht daran, dass Adam und Eva die ersten Menschen waren und die Urahnen der gesamten menschlichen Rasse, sondern behaupten vielmehr: „Alles, was die wissenschaftliche Welt sagen kann ist, dass es niemals eine Zeit gab, in welcher nur zwei Menschen auf der Erde existierten.“ „Die Wissenschaft drückt auch sehr deutlich aus, dass die Menschheit sich aus einem Evolutionsprozess heraus entwickelte.“ v Nun, der Apostel Paulus glaubte definitiv daran, dass Gott Adam als ersten Menschen erschuf. Evolutionstheoretiker behaupten, dass Paulus falsch lag. Welche anderen Lehren des Paulus werden folgen?

O, liebe Leser, wie wenige, die sich heutzutage „Christen“ nennen, sind in der Tat Christen! Eine Lästerung folgt der anderen. Was wird der nächste Schritt sein? Der Fall des Menschen? Die Erbsünde?

Es sollte nicht verwundern, dass die BioLogos Stiftung eine Missions-Abteilung hat, „die die nächste Generation beeinflussen soll“. Sie bieten professionelle Entwicklungsmöglichkeiten für christliche Schulen und naturwissenschaftliche Lehrer an. Ebenso arbeiten sie an Lehrplänen, die an christlichen Oberschulen eingesetzt werden können. Verbreiter von Satans Werk sind sie!

Die Juni 2011 Ausgabe des Christianity Today Magazins (Christenheit heute) berichtet, dass die Autoren Os Guinness und Philip Yancey unter den evangelikalen Personen sind, die diese Lästerung akzeptieren. Ein „Wissenschaftler“ sagte Berichten zufolge, dass „wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die für die Evolutionstheorie sprechen, so überwältigend sind, dann würde das Verleugnen dieser Tatsache uns zu einer Sekte machen“! (O Wissenschaft, er betet dich an!)v Nur ein wenig Wind vom Husten und Prusten der gottlosen Wissenschaftler bläst viele hinweg von der biblischen Orthodoxie. Ich staune darüber, dass solche den Wissenschaftlern mehr Glaubhaftigkeit einräumen als der Bibel. Nicht die Bibel sollte in Frage gestellt oder neu interpretiert werden müssen, sondern die Wissenschaft.

Die Bibel ist die höchste Wahrheit. Die Wissenschaft muss das Wort Gottes einholen, denn wenn „Himmel und Erde vergehen“ mit all dem Prunk und der Torheit des Menschen, dann werden wir alle wissen, dass Sein Wort wahr ist und „nicht vergehen wird“. Wissenschaftler, die jetzt „vorgeben, weise zu sein“, werden schließlich einsehen, dass sie die „Narren“ waren.

Schw. Susan Mutch