Archäologie und die Bibel

Ein Reiseführer (kein Christ), der außerdem Archäologe ist, teilte unseren Leuten neulich bei einer Reise nach Israel mit, dass die zwei sichersten Quellen der Archäologen die Bibel und Josephus seien. Obgleich wir ohne jeglichen externen Nachweis vollkommen an die Genauigkeit und Unfehlbarkeit der Bibel glauben, ist es einfach eine Tatsache, dass sich die Bibel durch dieselben als geographisch und historisch korrekt bewährt hat; mehr noch als irgendein anderes altertümliches Buch. Die Bibel wurde eingehend geprüft und aufs Genaueste analysiert, und dennoch bleibt ihre Rechtsgültigkeit unerschütterlich bestehen.

Selbst wenn die Stimme all ihrer Kritiker und Feinde zum Schweigen gebracht worden ist, wird dieses glorreiche Buch Gottes immer noch wahrhaftig und siegreich sein.

„Die Bibel wurde für die säkulare Archäologie zu einer bedeutenden Quelle, indem sie dazu verhilft, historische Persönlichkeiten wie Sargon (Jes 20:1), Sanherib (Jes 37:37), Horam von Geser (Jos 10:33) und das Volk der Hetiter (1Mo 15:20) zu identifizieren…

Die in der Bibel erwähnten Namen von über 40 verschiedenen Königen diverser Länder fanden sich alle außerhalb des Alten Testaments in Zeitdokumenten und Inschriften wieder und stimmten ausnahmslos mit den in der Bibel angegebenen Orten und Zeiten überein. Es ist nichts in der historischen Literatur vorhanden, was die Richtigkeit annähernd so genau bestätigt hat wie die Bibel.“
Henry Morris
http://www.icr.org/bible-history

Längst haben archäologische Entdeckungen die Kritiker des 19. Jahrhunderts zum Schweigen gebracht, welche die Geschichtlichkeit der Edomiter, Hetiter und Horiter sowie anderer Völker, Menschen und in der Bibel angeführten Städte bestritten.

Prominente Archäologen und Gelehrte preisen die Bibel als historisch korrekt. Hier sind nur einige Zitate:

William F. Albright: „Die Schilderungen von den Erzvätern, von Mose und dem Auszug, von der Eroberung Kanaans, von den Richtern, der Monarchie, der Wegführung und der Wiederherstellung wurden in einem Ausmaß, wie ich es vor vierzig Jahren nicht für möglich gehalten hätte, bestätigt und veranschaulicht.“
Christian Century

„Es besteht kein Zweifel darüber, dass die Archäologie die maßgebliche Geschichtlichkeit der alttestamentlichen Überlieferung bestätigt hat.“
Archaeology and the Religion of Israel

„Die in Bezug auf die Bibel erwiesene übertriebene Skepsis bedeutender historischer Schulen des 18. und 19. Jahrhunderts – bestimmte Phasen, die immer noch in regelmäßigen Abständen aufkommen – wurde zunehmend diskreditiert. Eine Entdeckung nach der anderen hat die Genauigkeit unzähliger Einzelheiten begründet und hat dem Wert der Bibel als geschichtliche Quelle eine erhöhte Anerkennung gebracht.“
The Archaeology of Palestine

„Biblische historische Angaben sind in einem solchen Maße korrekt, dass sie die Vorstellungen irgendwelcher moderner, kritischer Studenten, die immer wieder zur Hyperkritik tendiert haben, weit übertreffen.“
The Archaeology of Palestine

Nelson Glueck: „In der Tat kann grundsätzlich fest behauptet werden, dass keine archäologische Entdeckung jemals einem einzigen biblischen Quellennachweis widersprochen hat. Zahlreiche archäologische Funde wurden gemacht, die historische Aussagen in der Bibel in groben Zügen oder sogar bis ins genaueste Detail bestätigen.“
Rivers in the Desert

A. H. Sayce: „Die Erwähnung der Könige der Hetiter in dem Bericht über die Belagerung Samarias durch die Syrer (2Kö 7:6) wurde als Irrtum oder bloße Erfindung dargestellt; Schuld war jedoch die Unwissenheit des Kritikers.“
The “Higher Criticism” and the Verdict of the Monuments

„Immer wieder wurden überzeugendste Behauptungen der skeptischen Kritik durch archäologische Entdeckungen widerlegt; Ereignisse und Persönlichkeiten, die selbstsicher als mythisch erklärt wurden, haben sich als historisch erwiesen; und die älteren [z.B. biblischen] Verfasser haben sich als solche herausgestellt, die besser mit dem vertraut waren, was sie schilderten, als die modernen Kritiker, die sich über sie hinwegsetzten.“
Monument Facts and Higher Critical Fancies

Dr. Clifford Wilson: „Es ist die feste Überzeugung des Schreibers, dass die Bibel das bewährteste Geschichtslehrbuch über die altertümliche Welt ist.“
Rocks, Relics and Biblical Reliability

In einer persönlichen Mitteilung fügte er folgendes hinzu: „Ich habe mich nicht immer an die wörtliche Bedeutung gehalten, wie es heute der Fall ist. Ich hatte von jeher eine tiefe Ehrfurcht vor der Bibel, glaubte jedoch, dass die Verwendung der Gedichtform bedeutete, dass der Bericht oftmals sinnbildlich gedeutet werden könnte; jetzt nehme ich ihn jedoch buchstäblich – wobei es sicherlich Zeiten gibt, wo eindeutig die Symbolik angewandt wird …
Der Buchstabenglaube ist besonders in Bezug auf die häufig für allegorisch oder mythisch erachteten Kapitel 1-11 in 1Mose wahr, da meine Forschungen mich zu dem Ergebnis geführt haben, dass dies fundierte Schriften sind, die wortwörtlich genommen werden müssen. Es gab einen wirklichen Adam, die Schöpfung fand für die verschiedenen Lebensformen – wie es in 1Mo 1 aufgezeigt wird – zeitgleich statt, und hat einen beständigen geschichtlichen Schreibstil, wie z.B. der Überblick, der in 1Mo 1 gegeben wird, und dann zu den Angaben in Bezug auf das menschliche Geschlecht in 1Mo 2 übergeht; ferner die Geschichte aller frühzeitigen Völker in 1Mo 10, dann die Konzentration auf Abraham und seine Nachkommen, wovon ab 1 Mo 11 berichtet wird. Der erste Mensch, die „Geburt der Frau aus der Rippe“, die langlebigen Menschen, die Giganten der Erde (Tiere, Vögel und Menschen), die Flut, der Turm zu Babel, und vieles mehr – weisen auf einen faktengetreuen, genauen Bericht der Geschichte in den ersten Kapiteln des ersten Buches Mose.

Über vierzig Jahre sind vergangen, seitdem ich zum ersten Mal beruflich in die biblische Archäologie eingebunden worden war und meine Verbindlichkeit zur Bibel, als dem größten historischen Buch der Welt, steht fest. Wie es in Ps 119:89 heißt: „Auf ewig, o Herr, steht dein Wort fest in den Himmeln.“

Die Geschichte, wie sie in den biblischen Berichten festgehalten ist, wurde durch Inschriften an antiken Tempeln und Palastmauern, Reliefs, Zylindern, Tafeln und Jahrbüchern bestätigt. Von der Flut an, über die Pharaonen, Kriege, Könige, Nationen und Städte des Alten Testaments, bis zur Geschichtlichkeit Jesu und dem Neuen Testament selbst ist der biblische Bericht absolut wahrheitsgetreu.