Spielzeuge

Während das Spielen einen wichtigen Teil des Lebens und der Entwicklung eines Kindes ausmacht, stellt der moderne Spielzeugmarkt eine ernste Gefahr für die Seelen unserer Kinder dar.

Der Teufel ist mittels seelenzerstörender Spielzeuge in die Spielzeug- und Spiele-Industrie eingedrungen, und fand somit auch Eingang in vielen Heimen. Wenn Kinder heranwachsen und ein radikales, heiliges Leben führen sollen, müssen sie damit beginnen, wenn sie jung sind. Dies erfordert in Bezug auf ihre Spielzeuge und Spiele ein sorgfältiges Unterscheidungsvermögen.

Der Apostel Paulus sagt: "Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten." (1Kor 15:33). In diesem Vers hat das griechische Wort "Umgang" die Bedeutung von "Gesellschaft". Viele Eltern würden bei dem Gedanken, dass ihre Kinder engen Umgang mit Mördern, Verbrechern und anderen Kriminellen auf der Straße haben, schaudern, aber erkennen nicht, dass ihre Kinder bereits durch die Spiele, die sie spielen, und die Puppen, die sie gebrauchen, mit diesen Charakteren eng "befreundet" sind. Somit hat eine Vielzahl von Kindern äußerst grauenhafte Gefährten, denen sie Herz und Gesinnung voll Bewunderung und Zuneigung hingeben. Wen wundert es, dass Kinder verdorben werden?

Oft wird gesagt: "Nun, aber er ist doch noch ein Kind.", indem man auf diese Weise versucht, spielerische Handlungen zu entschuldigen, die nicht akzeptabel wären, wenn sie im "wirklichen" Leben geschehen wären. Eine große Torheit bei solchen überlegungen ist, dass für Kinder das Spiel sehr real ist. Während ein Erwachsener in vielen Fällen ein Spiel oder ein Spielzeug aufheben und dann wieder auf die Seite legen kann, ohne große Auswirkungen auf sein Gemüt zu erhalten, ist ein Kind anfälliger dafür, da durch das Spiel unauslöschliche Spuren in seinem Charakter zurückbleiben.

Wie können verständige Eltern sich noch wundern, dass gerade ihr Kind einen Klassenkameraden oder eine andere Person tötet, nachdem es von suchterzeugenden Computer- und Videospielen, die das Schwergewicht auf Blutvergießen und Töten legen, gefesselt wurde? Nachdem sich ein Mädchen jahrelang dem Spiel mit der Barbiepuppe hingegeben hat, sollten sich Eltern dann noch wundern, wenn ihre Tochter schwanger wird, ehe sie das heiratsfähige Alter erreicht hat?

Kinder für den Himmel zu erziehen bedeutet, zu veranlassen, dass sie während aller Phasen ihrer Kindheit und Jugendzeit heilig leben. Es ist lächerlich, dass Eltern ihren Jungen Spielzeuggewehre kaufen, um damit Kriegsspiele zu spielen, und dann erwarten, dass sie im späteren Leben bereitwillig den biblischen Maßstab der Gewaltlosigkeit annehmen. Dasselbe Prinzip gilt, wenn es darum geht, dass Kinder nicht den bösartigen Klauen der weltlichen Geister anheim fallen sollen, welche Rennwagen, Limousinen und andere Fahrzeuge, die mit dem Heiligen Geist völlig unvereinbar sind, befürworten. Sollte man ihnen diese Art von Spiel-zeugautos geben und dann, wenn sie ihr erstes "richtiges" Auto kaufen, von ihnen erwarten, dass sie allen Stolz und alle Prahlerei meiden? Ferner versetzen sich Kinder der Heiligen nicht in eine Rolle, die sie im "wirklichen" Leben rechtmäßig gesehen nicht einnehmen könnten (z.B. Rennfahrer, Berufssportler, Polizisten, Soldaten, usw.). Während es für Kinder nicht verkehrt ist, ihren Einfallsreichtum beim Spiel zu gebrauchen, muss dennoch Realität und Heiligkeit widerspiegelt werden. Dieses biblische Prinzip schließt Monster und alle außerirdischen Wesen aus dem Kinderspiel aus.

In Spr 22:6 heißt es: "Gewöhne den Knaben an den Weg, den er [im späteren Leben] gehen soll … ". Viel zu viele Eltern erwachen nach Jahren geistlicher Unwachsamkeit und Nachlässigkeit und stellen fest, dass ihre kleinen Kinder zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen herangewachsen sind, in deren Herzen und Verstand Weltlichkeit und Sündhaftigkeit tief eingedrungen sind. An dieser Stelle ereifern sich dann viele Eltern in hastigen Handlungen, um den Schaden wiedergutzumachen, nur um festzustellen, dass Herzen, die einst zart waren, jetzt nicht mehr von den gesetzeswidrigen Zuneigungen abzuwenden sind.

O Eltern, passt auf, mit welchen Spielzeugen und Tätigkeiten sich eure Kinder beschäftigen und denkt daran, dass jetzt die Zeit ist, um eure Kinder auf dem Weg der Heiligkeit zu unterweisen!

Br. Benjamin Tovstiga