Wiederherstellung des Familienaltars

Satan hasst göttliche Familien mit großer Leidenschaft und er wird tun, was er nur tun kann, um sie zu ruinieren. Wenn wir umherschauen, sehen wir, wie er bereits viele Familien zugrunde gerichtet hat. Haben wir jedoch einen feurigen Familienaltar, wird der Teufel uns nicht antasten können. Eine solche Familie wird er nicht zugrunde richten. Heilige, wir müssen um feurige Familienaltäre kämpfen! Auf einen heruntergekommenen, vernachlässigten Familienaltar wird kein Feuer fallen.

In der Bibel gibt es Berichte, nach denen Altäre wiederhergestellt werden mussten. Einen finden wir in 1Kö 18:30-38: " … Elia … stellte … den niedergerissenen Altar des Herrn wieder her … " Nachdem der Altar wiederhergestellt war, wurden Opfer und Gebet empor gesandt. Dann geschah etwas. Dann fiel das Feuer. O, die Folgen eines feurigen Familienaltars!

Wir sagen: "Ich möchte, dass meine Kinder brennend für Gott sind, dass sie eine Vision haben. Ich möchte, dass sie den Versuchungen widerstehen können und Sieg über den Feind haben." Dann sollten wir etwas unternehmen! Es wird nur dann zustande kommen, wenn wir den Familienaltar wiederhergestellt haben.
Um den Familienaltar wiederherzustellen, muss man manchmal zuerst Dinge niederreißen und aus dem Weg räumen. In der Geschichte Israels lesen wir auch davon. Wenn sie unter einem korrupten König lebten, verfielen sie dem Götzendienst mit falschen Göttern, falschen Altären. Wenn dann Reformen stattfanden, rissen sie die falschen Altäre und die Götzen nieder, und bauten den Altar wieder auf und besserten ihn aus. Wir wollen betrachten, in welchen Hinsichten unsere Familienaltäre Wiederherstellung nötig haben könnten. Ich fand in einem Buch mehrere gute, lehrreiche Argumente, die ich hier erwähnen werde.

Väter, es ist eure Pflicht, die Familie zusammenzurufen. Es ist nicht die Aufgabe der Mutter, hinter dir oder den Kindern herzulaufen, wenn die Zeit für die Andacht kommt.

Liegt ein Mangel an der Furcht Gottes in unserer Familienandacht vor? Die Bibel sagt, dass Gott in der Versammlung der Heiligen sehr zu fürchten ist. Wenn du deine Familie versammelst, ist das eine kleine Versammlung der Heiligen. Gott ist in dieser Versammlung sehr zu fürchten. Das bedeutet, dass Johnny nicht mehr auf dem Boden liegen und seinen LKW umherschieben kann, und Lisa kann sich nicht auf dem Sofa ausstrecken. Susi kann nicht ihren Saft mitbringen, um daran zu nippen, ansonsten wird das Feuer nicht fallen! Die Kinder dürfen nicht kichern und dazwischenreden. Wir müssen manche Dinge aus dem Weg räumen. Nur zu gerne würde der Teufel eimerweise Leichtfertigkeit auf unseren Familienaltar gießen, um das Fallen des Feuers zu vereiteln.

Wenn ein Mangel an der Furcht Gottes vorhanden ist, dann geh der Sache auf den Grund: Betrachte dein eigenes Verhältnis zu Gott. Wandelst du Tag für Tag in der Furcht Gottes? Ist dein Leben, dein Vorbild vor den Kindern heilig, heilig, heilig? Es wird dir schwer fallen, ein vorbildliches Leben zu führen, wenn du immer am Scherzen bist.

Ein besonderer Ruf ergeht an die Väter: "Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn." (Eph 6:4). Ihr Väter! Unterweist eure Kinder! Unterweist sie darin, wie man in der Furcht Gottes anbetet. Unterweist sie, wie zu sitzen und wie zu knien, denn sogar unsere Haltung deutet darauf hin und offenbart, ob ein Mangel an der Furcht Gottes vorhanden ist. Ihr Väter, euch ist besondere Autorität gegeben, eure Kinder zu unterrichten, wie man anbetet.

Der treue Abraham unterwies seine Kinder. Wo auch immer er hinreiste, "schlug [er] sein Zelt auf … und … baute dort dem Herrn einen Altar … ". Gott wusste, dass Er Abraham vollkommen vertrauen konnte. In 1Mo 18:19 heißt es: "Denn ich habe ihn erkannt, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm befehle, dass sie den Weg des Herrn bewahren … ." Weil Abraham sie lehrte, "dass sie [ihn] bewahren, [um] Gerechtigkeit und Recht zu üben … ". Sie werden den Vater nicht nur anhören und sich dann abwenden, um ihren eigenen Weg zu gehen. Sie werden es tun! Abraham achtete darauf, dass sein ganzes Haus Gott folgte. Kann Gott dies auch über uns sagen? Der Familienaltar benötigt einen starken Vater.

Mangelt es deinem Familienalter an süßer, kostbarer Einheit? Die Versammlung in deinem Heim muss danach streben, die Einheit zu bewahren, ebenso wie wir es tun, wenn wir uns mit der Ortsgemeinde versammeln. Wir müssen mit unseren Kindern danach trachten, die Einheit im Geiste zu bewahren. Wir können nicht miteinander anbeten, wenn ein Bruder neben dem nächsten sitzt und zwischen den beiden "dicke Luft" herrscht, oder negative Einstellungen und Gefühle vorhanden sind. Wie könnten wir da anbeten? Wie könnten wir erwarten, dass das Feuer fällt? Es wird nicht fallen! Etwas steht im Weg.

Väter, ihr müsst dafür sorgen, dass niemand mit dem anderen in Zwietracht ist. Das gilt auch für Vater und Mutter, denn wir werden leer ausgehen, wenn wir meinen, uns in solch einer Weise versammeln zu können. Die Herzen der Väter wenden sich zu denen der Kinder und durch die Familienanbetung erlangen wir eine stärkere Bindung zueinander.

Erwähnt die Namen der Familienglieder im Gebet. Die Mutter kann sagen: "Herr, wir danken dir für Vater. Er ist immer treu zur Arbeit gegangen und sorgt für uns alle." Und der Vater kann sagen: "Herr, wir danken dir für Jimmy und Johnny und Susi. Wir sind so froh, dass du sie uns gegeben hast. Hilf uns, sie zu Deiner Ehre zu erziehen." Die Kinder werden fühlen, dass man sie schätzt und alle werden in lieblicher Eintracht Gemeinschaft miteinander haben. Wenn du merkst, dass dein Altar an diesem Punkt absackt, kannst du ihn wiederherstellen.

Benötigt die Freude an der Familienandacht etwas Wiederherstellung? "Die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen mir ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker." (Jes 56:7). " … erfreuen in meinem Bethaus".

Die Kinder freuen sich, wenn sie die Heiligen besuchen oder mit Papa fischen gehen können, aber wenn Papa ruft: "Kinder, Zeit für Familienandacht!", hängen die kleinen Köpfe. Dieser Altar muss wiederhergestellt werden! Sie "erfreuen [sich nicht] in meinem Bethaus". Nun wollen wir aber nicht die Kinder an erster Stelle für diese mühselige Einstellung bestrafen. Etwas ist hier schiefgelaufen.

Im ersten Kapitel von Maleachi lesen wir von Opfern, die untauglich für den Altar waren, und wie die Priester den Dienst mühselig fanden. "Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist mein Name groß unter den Nationen. Und an allerlei Orten lässt man Opferrauch aufsteigen und bringt meinem Namen Gaben dar, und zwar reine Opfergaben … Und ihr sagt: Siehe, welche Mühsal! Und ihr missachtet ihn [engl.: schnaubt auf ihn], spricht der Herr … ".
Ein Kommentator sagte: Wenn das Vieh sein Futter missachtet, schnaubt es darauf und weigert sich, es zu fressen. Gibt es ein solches "Schnauben" in deinem Heim? " … und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und Kranke; so bringt ihr die Opfergabe. Soll ich Gefallen haben an dem, was von eurer Hand kommt? spricht der Herr." Du kamst halbherzig und mit einer gelangweilten Einstellung und saßt da, nichts erwidernd, mit einem schwerfälligen Geist. "Soll ich Gefallen haben an dem?", fragt der Herr. Er wird nicht! Du stehst auf und meinst, deine Pflicht in der Familienandacht getan zu haben, aber du hast dich lediglich selbst betrogen.
Väter, sorgt dafür, dass die Familienandacht eine erfreuliche Zeit ist! Zieht sie nicht allzu sehr in die Länge. Haltet sie kurz und schmackhaft, sodass die Kinder einen Durst nach mehr bekommen. Sie werden dich darum bitten, noch ein bisschen weiterzumachen. Papa sagt: "Für heute Abend reicht es, aber morgen, so Gott will, kommen wir wieder zusammen." Am nächsten Abend, wenn Papa zur Andacht ruft, räumen die Kinder ihre Spielsachen weg und sagen: "Heute Abend werden wir hören wie es weitergeht!"

Wenn du deine Füße hebst, werden deine Kinder ihre heben. Wenn du dich dahinschleppst, werden auch deine Kinder sich dahinschleppen. Du sagst: "Was für eine Herausforderung! Wie stell ich das an?" Alles, was wert ist, darum zu kämpfen, wird Arbeit und Gebet kosten. Der Heilige Geist wird uns helfen und auch wir können einander helfen, und fragen: "Wie machst du das? Wie schaffst du es, dass es begeisternd ist?"
Ehefrauen, ermutigt eure Ehemänner! Wenn dein Ehemann recht lebt und sein Bestes versucht, ist es deine Pflicht ihn zu unterstützen! Tu es öffentlich!

Kinder und Jugendliche, auch ihr habt eine Pflicht! Dieser Familienaltar muss geschürt werden. Ihr müsst euren Teil tun. Ihr könnt nicht einfach nur dasitzen. Niemand stellt eine Frage, niemand hat eine Antwort. Das wird Papa nicht sehr ermutigen. Ihr müsst kommen, bewegt in eurer Seele.

Der Herr möchte etwas für uns tun. In Offenbarung 8 lesen wir, wie der Engel (Christus) an dem Altar stand, Räucherwerk mit den Gebeten der Heiligen hinaufsendend, und wie Er das Räucherfass nahm und Feuer auf die Erde warf, welches ein Bild auf die Herzen der Männer, Frauen und Kinder ist. Gott sehnt sich immer noch sehr danach, Feuer auf euren Familienaltar herabzusenden.

Väter, Mütter, erhebt eure Augen! Der Acker eures Heimes ist reif zur Ernte! Es gibt Arbeit zu tun! Unter eurem Dach leben unsterbliche Seelen, die täglich für den Himmel vorbereitet werden müssen. Ihr Charakter muss auf das Göttliche ausgerichtet und ihre Gesinnung muss mehr auf das Geistliche und Himmlische gelenkt werden.

Du fragst, warum es nicht ausreicht, wenn jeder sein eigenes verborgenes Gebetsleben führt. Das wäre das Einfachste, wobei das verborgene Gebet äußerst wichtig ist für die Kinder und die Eltern. Ein jeder braucht Zeit allein mit Gott, und dennoch ersetzt diese nicht die Familienandacht. Wenn die Familie sich versammelt, kannst du feststellen, wie es geistlich um deine Kinder steht. Du lauschst ihren Gebeten, um zu sehen, ob es nur ein Gemurmel ist und eine ständige Wiederholung derselben Worte und Ausdrücke, ohne dass das Herz dabei ist. Diesem Kind geht es geistlich nicht gut. Beten, ohne zu beten. Gebete aufsagen, ohne zu beten. Sie können das Beten auch lernen, indem sie dich oder ihre älteren Geschwister beten hören.

Achte auf den Inhalt ihrer Gebete. Wenn er sehr selbstsüchtig ist, kannst du sie unterweisen, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern Dank auszusprechen, für andere zu beten, für die Predigerschaft, die verfolgte Gemeinde in anderen Ländern und für die Errettung von Seelen.

Schaffe Raum für den Familienaltar! Wenn wir es nicht tun, werden andere Altäre seinen Platz einnehmen und das, Eltern, wird uns Tränen kosten und Elend verursachen! Der Teufel wird versuchen, ihn beiseite zu schieben. "Nun, heute gehen wir einkaufen, also lassen wir die Familienandacht aus und morgen haben wir Gesangüben, somit werden wir später nach Hause kommen und wohl ohne sie auskommen müssen." Was immer wir tun, ob wir Besuche machen oder Besuch einladen, zu leicht erlauben wir uns Entschuldigungen und das sollte nicht sein! Die Andacht sollte eines der letzten Dinge sein, die wir gewillt sind zu opfern oder einzubüßen. Ob du sie morgens machst oder ob du sie abends machst, vom Tagesplan der Familie abhängend, einmal am Tag oder zweimal am Tag, mache sie täglich, soweit es in deiner Macht liegt.

"[Sie] setzten mich als Hüterin der Weinberge ein. Meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet." (Hl 1:6). Wir arbeiten in dem Weinberg des Herrn und sind an allen möglichen Dingen beteiligt, die wichtig sind, aber vernachlässige nicht deinen eigenen Weinberg, denn auch er ist der Weinberg des Herrn!
Kornelius war höchstwahrscheinlich ein sehr beschäftigter Hauptmann, dennoch fürchtete er den Herrn mit seinem ganzen Haus und betete oft zu Gott.

David war ein viel beschäftigter König. Eines Tages, nach reger, öffentlicher Anbetung, "kehrte [er] zurück, um seinem Haus den Segensgruß zu bringen." Er erinnerte sich an sein Haus.

So wollen auch wir unseren eigenen Weinberg bewahren und so das Feuer auf unseren Familienaltar fallen lassen. Wir wollen es tun, damit, wenn die Zeit kommt, dass unsere Kinder das Heim verlassen, sie mit einem Andenken in ihrem Herzen gehen: einer Flamme, die in ihren Herzen brennt. Vielleicht war sie einmal oder mehrere Male am Familienaltar entfacht worden. Wir wollen ihnen kostbare Erinnerungen an den Familienaltar mitgeben. Das ist ein besseres Erbe als einhunderttausend Dollar.

Geliebte, wenn wir uns befleißigen, den Familienaltar wiederherzustellen, wird das unserer eigenen Wiederherstellung dienen. Wenn wir einen feurigen Familienaltar haben, werden die Seelen unserer Kinder entzündet werden. Es gibt nichts Schöneres als eine heilige Familienversammlung um den Familienaltar. Lasst uns die Herausforderung annehmen!

Einer Botschaft von Schw. Elfie Tovstiga entnommen