Eine Bürde für die Ernte

Wir haben – ohne Zweifel – den Abend des Bestehens dieser Welt erreicht. Indem diese Zeit zum Abschluss kommt, bemüht sich Satan wie nie zuvor. Er ergreift Besitz von und manipuliert wo er nur kann jeden falschen Weg, jede Institution und jede Person. Er bemüht sich die Erde zu „evangelisieren“ und eine schreckliche Ernte einzuholen. Desperate Geister, der Hölle entsandt, morden Seelen mit geschickter Handhabung der dafür bestimmten Instrumente, und reißen Seelen an sich.

Eine dem Fleisch angenehme, die Seele aber vernichtende Ideologie fegt in einem todbringenden Strom um die Erde. Die Schlachthöfe sind nichts anderes als die Plätze einer „sich wohlfühl“ Religion. Täuschung und Lehren der Teufel binden und betrügen die Menschheit. Menschen veräußern sich selbst und ihre Angehörigen um einen Moment lang etwas zu genießen, was sich als Vergnügen getarnt hat. Eine teure Seele nach der anderen wird vor unseren Augen niedergemetzelt. Satans Sichel schimmert vom Blut der Erschlagenen.

„Bittet nun den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter aussende in Seine Ernte“ (Matth 9:38). Die Felder sind wahrlich reif zur Ernte. Gott braucht zarte, willige Herzen. Er trägt eine große Bürde für das, was verloren geht. Er sieht, wie nötig ein Fürsprecher ist; ein Volk, das sich in den Riss stellt. Gott wusste, dass die Betrügereien in unserer Zeit gewaltig, die Irrtümer kräftig und Satans Arbeit unermüdlich sein werden. Seine Liebe war aber radikaler als Satans Absichten. Mit Seinem eigenen Blut erkaufte Er sich die Gemeinde. Er nahm Sich vor, die Stadt auf dem Berge, inmitten einer bösen Generation, wiederherzustellen.

Die Offenbarung lehrt uns, dass der Schall der siebten Posaune des Teufels tödliche Umklammerung lösen würde. Diese Posaune ertönt heute und eine mächtige Wiederherstellung stellt sich Satans Anstrengungen entgegen. Wir, die wir in der Gemeinde sind, sehen dieses herrliche Werk Gottes. Es ist die lohnendste Sache, die es je gab. Vor uns liegt die Chance gebraucht zu werden, während Gott diese Welt in einer Weise erschüttert, wie es noch nie da gewesen ist. Wer wird sich unter die Bürde des Herrn stellen? Die Frage lautet nicht, ob die Gemeinde sich abmühen und die Oberhand gewinnen wird. Vielmehr lautet die Frage, ob wir es tun werden. Wie steht es um unsere Vision als Individuum?

Gott trägt an einer tiefen und teuren Bürde. Haben wir uns schon mit darunter gestellt? Wenn wir unsere Mitmenschen betrachten, was sehen wir? Worüber sind wir mehr besorgt, um ihre Seelen oder um unser Image? Wir stehen vor einer dringenden Aufgabe. Das Volk, das diese Aufgabe erfüllt, wird von der Dringlichkeit überführt sein müssen, ganz Gott hingegeben, und Ihm keine Grenzen setzen. Gott sucht nach Arbeitern.

In einer abgekühlten und lauen Zeit braucht und akzeptiert Er nur inbrünstige, von Feuer erfüllte Menschen. Wenn Gott sich zu uns bekennen soll, dann werden wir uns zu Seiner Sache bekennen müssen. Es geht um Seine Sache. Es gibt Ursache genug für äußerste Mühe und ein radikales Engagement. Gott erschüttert die Erde, nach denen ausschauhaltend, die sich retten lassen. Wir werden entweder mit Gott stehen und für Ihn wirken, oder wir werden in des Teufels offene Arme geschüttelt werden.

Entweder werden wir Seelen aus dem Feuer retten oder selbst hineinfallen. Gottes Gnade genügt; Seine Herrlichkeit steht zur Verfügung. Wer wird sich, da wir nun an der Schwelle zur Ewigkeit stehen, an die Arbeit machen?