Kommt zur Arche

Warum, ihr Lieben, haltet ihr noch an euren aussterbenden Kirchen und an eurer kraftlosen Predigerschaft fest? Euer vergebliches Umherwandern kann ein Ende haben! Erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben, jedoch reden sie auch von uns, der Gemeinde des lebendigen Gottes.

Seid ihr die Stadt, die auf einem Berg liegt, die Herrlichkeit der Nationen? Seid ihr das Licht der Welt? Ist die Herrlichkeit des Herrn die Grundlage eurer Verteidigung? Bewirkt euer „Heilige Geist“ Einigkeit sowie heilige, brauchbare, starke Heilige? Ist eure Einigkeit die des Herzens oder lediglich eine verstandesgemäße? Es gibt nur einen Geist und wie William Penn einst sagte: „Wenn wir im Geist bleiben, bleiben wir in der Einheit desselben; dies ist die Grundlage wahrer Gemeinschaft. Denn indem wir von diesem einen Geist erfüllt werden, werden wir zu einem Volk für Gott bereitet und durch Ihn verbleiben wir in der Einheit des Glaubens und des Bandes des Friedens. Kein Neid, keine Bitterkeit, keine Zwietracht kann in unserer Mitte stattfinden. Wir werden stets darauf bedacht sein, was dem anderen zum Besten und nicht zum Schaden dient, und werden überaus frohlocken und es anderen nicht missgönnen, in dem Reichtum der Gnade zugenommen zu haben, mit welchem Gott Seine treuen Diener erfüllt.“

Wie ist es möglich, dass sowohl ihr als auch wir gerettet sind, ihr jedoch kein Verlangen habt, mit uns Gemeinschaft zu haben? Wahre Brüder sind eins. Wie könnt ihr behaupten, geheiligt und mit vollkommener Liebe erfüllt zu sein? Schluss mit den konfessionellen Trennungen des Teufels!

Die Bibel ist in einer Weise geschrieben worden, dass selbst Toren ihrethalben nicht irren sollten. Jesus selbst wurde oft der Ketzerei, der Gotteslästerung und der Sünde beschuldigt. Wir geben dieselbe Antwort, die Er gab: „Kann ein Haus, das in sich selbst uneins ist, bestehen?“ NEIN, es kann nicht! „Sprudelt eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor?“ Nein, ihr sagt, das geht nicht. Nun, was werdet ihr dann mit unseren süßen Früchten und unserem „süßen Wasser“ tun? Mit unseren keuschen Schwestern und Brüdern? Mit unserer reinen Jugend, die es liebt, zu jauchzen, anzubeten und den Sündern Zeugnis abzulegen? Mit unserer reinen, unbefleckten Gedankenwelt? Mit unserer Befreiung von Sünde und aller Art von Unreinigkeit?

Unsere Früchte als „gut“ anzuerkennen und dann dieses Werk als „böse“ zu bezeichnen, gleicht einem Pharisäer. „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ (Jes 5:20).

Der Heilige Geist führt alle Menschen an einen Ort. Dies ist die Zeit der Trennung zwischen Weizen und Spreu. Dies sind die letzten der letzten Tage. In Matthäus 13 wird es mit der Trennung von Fischen verglichen. Das Netz wird jetzt hereingezogen, die guten Fische werden gesammelt und die faulen werden hinausgeworfen. Christus hat Seine heiligen Engel oder Botschafter (die Predigerschaft der Gemeinde Gottes) ausgesandt, und sie sammeln Seine Auserwählten von den vier Windrichtungen.

Bei vielen eurer Häuser oder Städte, liebe Leser, war bereits ein Engel zu Besuch gewesen. Bitte widersteht nicht diesem Sammeln des Heiligen Geistes! Entweder seid ihr ehrlich und erforscht die Schriften, ob es sich so verhält oder ihr werdet unaufrichtig sein, indem ihr Ohren habt, die nicht hören und Augen, die nicht sehen.

„Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ (Mt 24:37-39). Die Arche ist die Gemeinde Gottes. Ihr seid das Volk, welches die Wahl hat.