Der Weizen und das Unkraut

Jetzt die Erntezeit ist hier,
Und die Engel sehen wir,
Mit der scharfen Sichel nun in ihrer Hand,
Und sie ernten reife Ähr‘n,
In dem Namen uns‘res Herrn,
Denn die Botschaft, sie erreicht nun jedes Land.

„Seht der Acker ist die Welt“,
Sagt das Banner, aufgestellt,
Und die Ernte ist das End‘, das End‘ der Zeit.
Unkraut ist, wer Sünde tut
Und auf toten Werken ruht;
Mit den Übeltätern kommt er um voll Leid.

Jetzt zur Erntezeit du hörst:
„Kommt, ihr Schnitter, sammelt erst
All das Unkraut in der Welt in Bündeln ein;
Trennt sie von dem Weizen gut,
Werft sie in die Flammenglut;
Doch den Weizen sammelt in die Scheune mein.“

Jeder, der Sein Wort nimmt an,
Wahres Heil bezeugen kann,
Wird gesammelt, denn Vermischung ist vorbei.
Trennung muss schon jetzt gescheh‘n,
Sonst wir all‘ verloren geh‘n,
Durch Posaunenschall geschieht‘s zur Abendzeit.

Jetzt die Erntezeit ist hier,
Und die Schnitter sehen wir,
Mit der scharfen Sichel nun in ihrer Hand,
Binden Unkraut für die Flamm‘,
Sammeln Weizen in die Scheun‘.
Gehst du, Bruder, auf des Herrn Gebot?

B. Warren