Die Erde – Das von Gott gestalte Heim für den Menschen

„Denn also spricht der Herr, der Schöpfer des Himmels, der Gott, der die Erde gebildet und bereitet hat: er hat sie nicht erschaffen, dass sie leer sein soll, sondern um bewohnt zu sein hat er sie gebildet: Ich bin der Herr und sonst keiner.“ (Jes 45:18)

 

Die Erde – einzigartig, erstaunlich…ein Zuhause! Es gibt keinen Planeten wie diesen Juwel des Sonnensystems. Die Erde ist der einzige Planet, in dem es Ozeane aus flüssigem Wasser, eine Atmosphäre mit freiem Sauerstoff und LEBEN gibt, denn dies ist der Planet, den Gott erschaffen hat, „um bewohnt zu sein“.

Und doch hoffen manche Menschen darauf, dieses Heim auf der Erde zu verlassen und zum Mars zu reisen; sie träumen von einer zukünftigen Kolonie dort. Träumt weiter, wenn ihr wollt, aber roter Staub, extreme Kälte und eine lebensfeindliche Atmosphäre ziehen vernünftige Menschen nicht an! Der Mensch sollte dort nicht leben. Einige Evolutionswissenschaftler sind bestrebt, Leben auf einem anderen Planeten zu finden, um zu beweisen, dass neben unserem Planeten Erde, mit all seinen Wundern und seiner Ordnung, auch Anderswo der blinde Zufall etwas erschaffen habe. Dennoch ist bis zum heutigen Tag kein Leben auf einem anderen Planeten gefunden worden. Die Bibel verkündet, dass Gott die Erde den Menschenkindern gegeben hat (Ps 115:16). Unser Planet, und nur unser Planet, wurde einzigartig von Gott gestaltet, um menschliches Leben zu beherbergen.

Evolutionisten möchten uns glauben machen, dass die Erde und das ganze Universum – die Menschheit eingeschlossen – zufällig durch einen noch unerklärten „Urknall“ entstanden seien. Edward Tryon, ein Evolutionswissenschaftler, wagt sogar zu sagen: „Unser Universum ist einfach eines dieser Dinge, die eben von Zeit zu Zeit passieren.“ Okay, also kam die ganze Komplexität und physikalische Ordnung in unserem Kosmos einfach aus dem Nichts? Ist das nicht eine bemerkenswerte „Glaubens“-Aussage – denn das ist mit Sicherheit keine Wissenschaft! Es ist in der Tat absurd und eine absolut irrtümliche Aussage; eine Lüge, die einige lieber akzeptieren würden, als ihren Schöpfer und Gott anzuerkennen.

Allein all die Wunder dieser Erde zu betrachten – das gesamte Universum außer Acht gelassen – bietet jedem vernünftigen Verstand bereits mehr als genug Beweise dafür, an einen allmächtigen Schöpfer zu glauben. Moderne Wissenschaftler zeigen nur ihre Torheit, indem sie erklären, dass all diese Wunder durch eine erstaunliche zufällige Verschmelzung von Atomen entstanden seien, die von wer weiß woher kamen. Evolutionäre Wissenschaft hat keine Grundlage, auf der sie bestehen kann.

Ehrliche Betrachtung wird einen Menschen ehrfürchtig werden und verkündigen lassen, dass es „die Wunder dessen [sind,] der an Verstand vollkommen ist“ (Hi 37:16). Lasst uns einige Punkte diesbezüglich betrachten, wie Gott die Erde für den Menschen geschaffen hat, um bewohnt zu sein, wie Jesaja es einst beschrieben hat. Denke darüber nach und glaube!

 

Leben: Die Erde ist überall mit Leben erfüllt, von den Tiefen des Ozeans, von Pol zu Pol und in der Atmosphäre. Es gibt keinen Beweis des Lebens auf irgendeinem anderen Planeten.

 

„Wissenschaftler lassen uns wissen,  dass wenn die Erde 10% kleiner oder 10% größer wäre, das Leben, wie wir es kennen, nicht fortbestehen könnte.“ (Seven Reasons Why You Can Trust the Bible von Erwin Lutzer)

 

Wir haben Luft zum Atmen. Unsere Atmosphäre besteht aus 21% Sauerstoff. Wäre der Anteil größer, würden sich Feuer entzünden, wäre er lediglich 15%, würden wir ersticken. Der Sauerstoff der Erde ist in elementarer Form und erfüllt unsere spezifischen Bedürfnisse.

 

„Es gibt nur einen Planeten, auf dem gasförmiger Sauerstoff existiert: die Erde! Und der einzige Grund, warum es auf der Erde Sauerstoff gibt, ist, weil die Erde Pflanzen hervorbringt, die Photosynthese betreiben. Uns ist kein anderer natürlicher Vorgang bekannt, der solch bedeutende Mengen an Sauerstoff in die Atmosphäre eines Planeten freisetzt.“ (www.curios.astro.cornell.edu)

 

Die Ozonschicht ist eine Schicht der Stratosphäre. Es ist eine Masse aus Schutzgasen, die unseren Planeten umgibt und ihn durch Absorbierung des größten Teils der Strahlung vor der intensiven Sonneneinstrahlung schützt. Wenn unsere Atmosphäre viel dünner wäre, würde das Leben durch Strahlung geschädigt werden. Auch würden viele der Millionen von Meteoriten, die nun verbrennen, die Oberfläche der Erde erreichen und Schaden anrichten.

 

Luftströmungen: „Die Luft in der Nähe der Erdoberfläche wird durch Lichtenergie von der Sonne erhitzt, und durch die Erwärmung verringert sich ihre Dichte und sie steigt auf. Daraus resultiert, dass die Luft in der Nähe der Erdoberfläche eine Temperatur beibehält, in der Leben existieren kann. Wenn sich die Luft im erhitzten Zustand zusammenziehen und dichter werden würde, würde die Temperatur…unerträglich werden…Andererseits würde die Temperatur ca. 100 m über der Oberfläche extrem kalt sein, und die meisten Lebewesen könnten auch nicht existieren. Die aufsteigende warme Oberflächenluft produziert Luftströmungen, die das Kohlenstoffdioxid aus den Gegenden tragen, in denen zu viel davon vorhanden ist, z.B. in Städten, und bewegen den Sauerstoff in sauerstoffarme Gegenden.“ (www.icr.org)

 

Wassermassen: Ca. 71% der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt. Gott gebraucht dies, um Temperaturen zu stabilisieren, die Leben möglich machen. Gewaltige Mengen an Wärme werden während des Tages von diesen Wassern absorbiert, was zur Kühlung der Erde beiträgt. Nachts wird diese Wärme dann freigesetzt, was dazu beträgt, einen Großteil der Erde vor dem Gefrieren zu bewahren.

 

Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist leicht elliptisch und hat eine Exzentrizität von ca. 2%. Sie ist also fast kreisförmig. Wenn die Exzentrizität ca. 1% betragen würde, würden unsere Ozeane kochen, wenn sie am nächsten zur Sonne wären, und am entferntesten Punkt gefrieren.

 

Gravitation: Die Gravitation hält die Erde und die anderen Planeten in ihrer Umlaufbahn um die Sonne und den Mond in seiner Umlaufbahn um die Erde.

„Wenn die Gravitationskraft um 0,00000000000000000000000000000000000001% verändert werden würde, könnten die Sonne – und somit auch wir – nicht existieren.“ (Geisler and Nix – www.ucg.com)

„Würde die Zentrifugalkraft der Planetenbewegung die Gravitationskräfte nicht präzise ausbalancieren, könnte nichts in seiner Umlaufbahn um die Sonne gehalten werden.“

„Wäre die Erdkruste dicker, würde zu viel Sauerstoff zur Erdoberfläche gelangen, um Leben zu unterstützen. Wäre sie dünner, würden vulkanische und tektonische Aktivität das Leben unmöglich machen.“ (I Don’t Have Enough Faith to Be an Atheist von Geisler & Turek)

 

Die Erdumdrehung um die eigene Achse: „Die Erde dreht sich mit der richtigen Geschwindigkeit, indem sie sich in ihrer Umrundung der Sonne alle 24 Stunden komplett um sich selbst dreht. Daraus resultiert, dass die Erde gleichmäßig erhitzt wird wie ein Hähnchen am Drehspieß.“ (Why We Believe in Creation, Not in Evolution von Fred Meldau, 1968).

 

Keiner der Planeten unseres Sonnensystems hat dieselbe Rotationsgeschwindigkeit.

 

Gott stellte Jupiter als Beschützer der Erde gegen Weltraummaterial in seine Bahn. Sein Schwerkraftfeld zieht Kometen und Asteroiden an, die andernfalls die Erde treffen könnten.

 

„Die Umlaufbahnen von Jupiter und Saturn bewahren die Erdumlaufbahn davor, chaotisch zu werden. Ohne die Umlaufstabilität von Jupiter und Saturn würde die Erdumlaufbahn extremen Änderungen unterworfen sein, welche Instabilitäten in unserem Klima verursachen und die Erde unbewohnbar machen würden.“ (www.icr.org)

 

Der Mond: Die sorgfältig kalibrierte Kreisbahn der Erde, genau im richtigen Winkel zu ihrer Achse, wird auch vom Mond beeinflusst. „Der Mond beeinflusst die Erde durch seine gravitationsbedingte Anziehungskraft…die Meeresgezeiten [der Erde] werden vom Mond angezogen…Die Gezeiten verlangsamen auch die Erdrotation“ (What If The Moon Didn‘t Exist? von Neil Comins)

„Mondlichtintensität und das Verhältnis von Tages- und Mondlicht, das jahreszeitenbedingt variiert, regulieren Lachswanderung, -wachstum und -entwicklung. Selbst ein Teil der Chlorophyllaktivität der Pflanzen hängt vom Mondlicht ab.“

„Der monatliche Kreislauf des Mondes reguliert das Grundwasser, die Auslösung der Schwellung der Samen, den Samenbruch, Blattwuchs, Wurzelwuchs.“ (Acts & Facts von James Johnson, Sept. 2015)

 

Dieser Drehwinkel heißt Schiefe. „Die Schiefe…dreier der vier „terrestrischen“ Planeten unseres Sonnensystems (Merkur, Venus und Mars) ist chaotischen Veränderungen unterworfen. Die Erde bildet die Ausnahme, jedoch nur, weil sie einen großen Mond hat…Die klimatische Stabilität der Erde hängt größtenteils von der Existenz des Mondes ab“ (Rare Earth von Ward and Brownlee)

Wir leben auf einem ganz besonderen Planeten, für uns von einem überaus mächtigen und allweisen Gott geschaffen. Und dieser Gott ist es, welcher „alle Dinge durch das Wort seiner Kraft“ trägt (Hebr 1:3).

Der Wissenschaftler Albert Einstein gab zu: „Der Forscher…ist von der Kausalität allen Geschehens durchdrungen…Seine Religiosität liegt im verzückten Staunen über die Harmonie der Naturgesetzlichkeit, in der sich eine so überlegene Vernunft offenbart, dass alles Sinnvolle menschlichen Denkens und Anordnens dagegen ein gänzlich nichtiger Abglanz ist.“

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