Die „Moral“ des Mordes

Die Welt steht auf dem Kopf. So lange stand sie umgestülpt, dass mittlerweile anscheinend jeder Tropfen moralischen menschlichen Verstandes ausgelaufen ist.

Ein vor kurzem veröffentlichter Artikel in der National Post, der sich mit der Diskussion in Bezug auf Geburtenkontrolle und den möglichen Auswirkungen auf die gegenwärtige „Klimakrise“ befasst, trug folgende Überschrift: „Ist es unmoralisch, Babys im Zeitalter des Klimawandels zu haben?“

Wie bitte, sagtest du, unmoralisch? Von welcher ausgedörrten Zisterne der Gesellschaft gelang es dir, noch das Gerippe dieses in Vergessenheit geratenen Wortes „Moralität“ herauszuschöpfen? Teile mir doch bitte mit, wo sich dieser Speicher der unentdeckten Moral so lange verborgen gehalten hat. Ich dachte, Moralität wäre bereits seit einem halbem Jahrhundert höchst gefährdet gewesen und mittlerweile unbestreitbar ausgestorben und fossilisiert.

Wem – oder was – meinst du nun, Moralität schuldig zu sein? Woher kommt plötzlich diese religionsähnliche Verantwortlichkeit? Gott habt ihr schon längst beiseitegeschoben und Seine Moralgesetze liegen seit Jahrzehnten in den Straßengräben eurer Gesinnung. Wird die Erde euch an jenem Tag richten? Ach, es wird nicht die Erde sein, sondern ihr Schöpfer, dem ihr gegenüberstehen werdet.

Eine unlängst in Island enthüllte Gedenktafel erinnert an den ersten Gletscher, der aufgrund des Klimawandels dieses Zeitalters für „tot“ erklärt wurde. Nun sag mir bitte, welche Regierung uns das riesige Gelände zur Verfügung stellen würde, das nötig wäre, um die Myriaden von Gedenktafeln aufzustellen, um der zahllosen abgetriebenen Säuglinge zu gedenken? Leser, mache dich gefasst, bevor du die nächste Zeile liest: In Essays in Philosophy theoretisiert Leonard Kahn von der Loyola Universität in New Orleans, das Abtreiben eines Fötus könne als gerechtfertigtes Mittel gerechnet werden, um den Planeten zu schützen. Klar, dass nur „aufgeklärte“ Geister diese „Moralität“ des Mordes verstehen können!

Viele dieser „aufgeklärten“ Geister gehören Professoren und Erziehern an, die ihre Jahre damit zubringen, ziellos durch das trockene Ödland des Humanismus zu wandern. Als gebildete Toren murmeln und kritzeln sie uralte Theorien nieder und gelangen aufgrund ihrer gottlosen Vorträge und Thesen zu Ruhm. Für diese „ausgezeichneten Leistungen“ wird so mancher prestigeträchtig zum Humanisten des Jahres gekrönt, während anderen der Erich-Fromm-Preis verliehen wird. Unterdessen haben einige der Theorien, die von diesen Männern entworfen werden, und für die sie solch lebhaften Applaus ernten, Konsequenzen, die imstande sind, die grün-applaudierenden Hände in ein Blutschuld-symbolisierendes Rot umzufärben.

Der „grünen“ Ideologie von heute mangelt es weder an Nachfolgern noch an Investoren. Schändliche Gewinnsucht ist der Motor hinter dieser Aktion der „grünen“ Religion, und ihre Gläubigen entrichten treulich ihren Zehnten. Das wahre Grün, das begehrteste Grün, das einzige Grün, das eigentlich von all den gierigen Augen der Klimaschwindler gesehen wird, sind die grünen Banknoten [Amerikas]. Der Gott der „grünen“ Religion ist das Geld und der fleischlich gesinnte Mensch, der zwar die Vorstellung eines Schöpfers weitgehendst verworfen hat, hat mit der Anbetung keinesfalls aufgehört.

Somit wird die Welt von der Erde verschluckt. Universitätsprofessoren mit ihrem Ego, falsche Wissenschaftler mit ihren Formeln, politische Agenten mit ihren Motiven, Prominente mit ihrer manipulierten Berühmtheit, Philosophen mit gefährlichen utilitaristischen Theorien ausgerüstet, und die dominanten, zeternden Medien – jeder verteidigt bissig seinen Anteil am grandiosen grünen Projekt; so mancher tut es auf Kosten unschuldigen Blutes.

Dies wird bald ein Ende nehmen.

Danach aber das Gericht.

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