Eine Rasse, eine Familie

Die Menschheit behandelt ihresgleichen nicht immer gut. Historische Aufzeichnungen liefern uns in der Tat eine schmerzliche Bestätigung ihrer Gräueltaten. Das Deutsche Reich unter Adolf Hitler ist nur ein Beispiel. Eine „überlegene Rasse“ möchte sich von einer „entarteten Rasse“ reinigen. Andere denken an weiße und schwarze Rassenzuordnung, usw.

Wusstest du jedoch, dass wenn es um Rassen geht, alle Wege zurück zu Adam führen? Ja, es ist wahr: Wir sind alle eine Familie. Wir stammen von einem Mann und einer Frau ab und sind alle „aus einem Blut“. Diese Wahrheit ist nicht nur biblisch fundiert, sondern auch wissenschaftlich bewiesen. Wissenschaftler geben heute zu, dass Menschen biologisch gesehen nur eine Rasse sind.

Gott „hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen“ (Apg 17:26).

Während es viele Nationen, Ethnien und Kulturen gibt, sind wir alle nur eine einzige Rasse: Homo Sapiens.

In diesem Fall ist der Ausdruck Rassismus eine Fehlbezeichnung. Eine Rasse besser als die andere? Eine überlegene Gruppe von Menschen? Es gibt hierfür keine genetische Grundlage und doch haben sich die Menschen längst daran gewöhnt, Hautfarbe, Volkszugehörigkeit oder Kultur zu unterscheiden. Diese Unterteilungen haben tief verwurzelten Hass und Vorurteile hervorgebracht. Folglich haben unzählige Millionen schmerzlich unter ihren Mitmenschen gelitten.

Beachte außerdem, dass Hautfarbe keine Rasse darstellt, auch wenn dies allgemein so gehalten wird. Es gibt keine schwarze, weiße, gelbe oder rote Rasse. Es mag zwar zahllose Hautfarbtöne geben, aber das liegt einfach daran, dass wir in der Epidermis unterschiedliche Anteile an Melanin-Pigmenten haben. Dieser äußerliche Unterschied drückt keineswegs einen inwendigen aus. Genetisch gesehen sind wir alle gleich. Unter der Haut sind wir gleich. Ist es also nicht erstaunlich, dass die Hautfarbe, die etwa die Stärke eines Blattes Papier hat, die Ursache bitterer Vorurteile, Spaltung und Gewalt war und auch heute noch ist?

Die Anmaßung eines Volkes gegenüber einem anderen wurde durch die Evolutionsphilosophie unterstützt. Evolutionisten, die sich vom Anker der gesunden Wahrheit und der gesunden Wissenschaft lösten, bestritten, dass es jemals einen wirklichen Adam und eine wirkliche Eva gab, den ersten Mann und die erste Frau. In der evolutionären Lüge gab es diesen Vater und diese Mutter der Menschheit nie, da Evolutionisten sich einbilden, das Leben habe mit Schleim begonnen, aus dem sich über lange Zeiträume höhere Lebensformen entwickelten. Irgendwann tauchten dann Affen auf und von diesen entstand schließlich der Mensch. Kein Wunder, dass Pseudowissenschaftler einhergegangen sind und erklärt haben, es gäbe überlegene und minderwertige Menschenrassen, von denen einige entwickelter seien als andere. Der Evolutionist Stephen Jay Gould machte folgende Aussage:

„Biologische Argumente in Bezug auf Rassismus mögen bereits vor 1859 üblich gewesen sein, jedoch nahmen sie erheblich zu, nachdem die Evolutionstheorie akzeptiert worden war.“ [1]

Die australischen Aborigines waren angeblich das fehlende Bindeglied zwischen den affenähnlichen Vorfahren und dem Rest der Menschheit. [2] Dies führte zu schrecklichen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber. [3]

Der deutsche Biologe und Evolutionist Ernst Haeckel (1864-1919) stellte fest:

„Auf der tiefsten Stufe menschlicher Geistesbildung stehen die Australier, einige Stämme der polynesischen Papuas, und in Afrika die Buschmänner, die Hottentotten und einige Stämme der Neger. Nichts ist jedoch in dieser Hinsicht bemerkenswerter, als dass einzelne von den wildesten Stämmen im südlichen Asien und östlichen Afrika von der ersten Grundlage aller menschlichen Gesittung, vom Familienleben und der Ehe noch gar keinen Begriff haben. Sie leben in Herden beisammen, wie Affen.“ [4]

Du magst sagen, Haeckel habe rassistischen Vorurteilen mit seinen inzwischen diskreditierten Vorstellungen wissenschaftliche Gültigkeit gegeben. Es wird angenommen, dass dies letztendlich zu dem entsetzlichen Völkermord durch Adolf Hitler und seine niederträchtigen Anhänger führte.

Das United States Holocaust Memorial Museum berichtet:

„Hitler verbreitete seine Überzeugungen von ‚Rassenreinheit‘ und der Überlegenheit der ‚germanischen Rasse‘, die er arisches ‚Herrenvolk‘ nannte. Er erklärte, seine Rasse müsse rein bleiben, um eines Tages die Welt erobern zu können. Für Hitler war der ideale Arier blond, blauäugig und hochgewachsen.

Als Hitler und die Nazis an die Macht kamen, wurden diese Überzeugungen zur Ideologie der Regierung und sie wurden in öffentlich ausgestellten Plakaten, im Radio, in Filmen, Klassenzimmern und Zeitungen verbreitet. Die Nazis begannen, ihre Ideologie mit der Unterstützung deutscher Wissenschaftler, die glaubten, die menschliche Rasse könne verbessert werden, indem sie die Fortpflanzung ‚minderwertiger‘ Menschen einschränkten, in die Tat umzusetzen. Ab 1933 durften deutsche Ärzte Zwangssterilisationen durchführen, Operationen, die es den Opfern unmöglich machten, Kinder zu haben. Zu den Zielscheiben dieses öffentlichen Programms zählten Roma (Zigeuner), eine ethnische Minderheit in Deutschland, die etwa 30.000 umfasste, und behinderte Menschen, darunter auch Geisteskranke und Menschen, die taub und blind auf die Welt gekommen waren.“

„Rasse ist ein soziales Konstrukt, das hauptsächlich aus Wahrnehmungen hervorgeht, die durch Ereignisse der aufgezeichneten Geschichte bedingt sind; sie hat keine grundlegende biologische Realität.“
C. Loring Brace,
Biologischer Anthropologe

Wissenschaftler wissen, dass es biologisch gesehen nur eine menschliche Rasse gibt.

Die ABC News berichteten: „Immer mehr Wissenschaftler stellen fest, dass die Unterschiede, die uns auszeichnen, kulturell und nicht rassistisch sind. Einige sagen sogar, das Wort ‚Rasse‘ solle aufgehoben werden, da es bedeutungslos sei.“ Im Artikel hieß es weiter, dass „wir das Konzept einer Rasse akzeptieren, weil es eine bequeme Art ist, Menschen in umfassende Kategorien einzuordnen, nicht selten, um sie zu unterdrücken. Das grauenhafteste Beispiel lieferte das Deutsche Reich unter Adolf Hitler.“ [5]

O eitler Mensch, wie kommst du darauf, anderen überlegen zu sein? O, dass doch die Menschheit den tief eingefahrenen Furchen von Vorurteilen erlauben würde, von der heilenden Liebe Gottes erfüllt zu werden! Möge die Befürwortung diskriminierenden Hasses und Fanatismus aufhören!

Wir alle haben rotes Blut. Wir alle teilen die gleichen menschlichen Bedürfnisse und stehen denselben Herausforderungen und Problemen gegenüber. Wir alle passieren ein kurzes Leben auf unserem Weg in die Ewigkeit.

Welcher Mensch, welcher Hautfarbe er auch immer sein mag, empfindet keine Angst, Sorgen oder Kummer? Wir sind alle Menschen von gleicher Art. Und welcher Mensch sehnt sich nicht danach, geliebt und umsorgt zu werden?

Wir alle brauchen eine helfende Hand. Lasst uns uns zu gegenseitiger Zuneigung und Unterstützung verpflichten, als Mitmenschen und Brüder! Behandle deinen Mitmenschen so, wie du von ihm behandelt werden möchtest; dies wird es für uns alle leichter machen, es durch dieses Leben zu schaffen.

Jesus gab Sein Leben als Opfer dar, damit alle Nationen – alle Menschen – zu Ihm kommen und von der Sünde errettet werden könnten. Er zahlte den Preis für unsere Erlösung und aus allen Nationen hat Er Seine eine herrliche Gemeinde gebaut, denn wir sind Brüder!

Doch selbst hier ist es dem Teufel gelungen, die Menschheit zu spalten, indem er Christen von Christen mit seiner schwarzen, weißen, asiatischen, deutschen Kirche und so weiter trennte. Jeder bekennende Christ, der eine solche fleischliche Spaltung unterstützt, sollte sich schämen!

Und interrassische Ehen? Was ist das? Es gibt doch nur eine einzige Menschenrasse.

Da wir alle eine Rasse sind, sind wir alle gleich und verdienen gegenseitige Wertschätzung. Sieh dich um und betrachte deine Brüder und Schwestern! Alle sind in den Augen Gottes wertvoll und alle sind Seelen, für die Er gestorben ist.
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Verschiedene Quellen wurden herangezogen, darunter auch www.answersingenesis.org

Fußnoten:
[1] S. J. Gould, Ontogeny and Phylogeny, Belknap-Harvard Press, S. 127–128, Cambridge, Massachusetts, 1977
[2] Missing links with mankind in early dawn of history, New York Tribune, S. 11, 10. Februar 1924
[3] D. Monaghan, The body-snatchers, The Bulletin, S. 30-38 ff, 12. November 1991; Blacks slain for science’s white superiority theory, The Daily Telegraph Mirror, 26. April 1994
[4] Ernst Haeckel, The History of Creation, S. 363, 1876
[5] We’re All the Same, ABC News, 10. September 1998

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