Er schuf sie als Mann und Frau

„Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf?“ – Jesus Christus

Es gab einen Anfang – die Schöpfung. An diesem Punkt beginnt die Abweichung des Menschen. Leugne einen biblischen Anfang und du wirst auch das leugnen, was am Anfang war. Was war am Anfang? Das ewige Wort Gottes lässt keine Frage unbeantwortet: Mann und Frau.

Wenn der Mensch die Grenzen der „Absolute“, die Gott für ihn festgelegt hat, überschreitet, folgt ein moralischer Freifall, bei dem es keinen Haltepunkt gibt. Nachdem Gott bereits seit Jahrhunderten als der Schöpfer geleugnet wird, geht die „Evolution“ des Menschen weiter. Nun ist er der Designer. Demnach wird zur Zeit der gesellschaftliche Schauplatz von der Vorstellung beherrscht, sich selbst umzukonstruieren. Höre das Zetergeschrei der Welt: „Ein jeder mag seine persönliche Geschlechtsidentität selbst bestimmen!“ Was sagt die Heilige Schrift? „Ja, o Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: Warum hast du mich so gemacht?“ (Röm 9:20). Auf diese Art rechtet die Schöpfung mit ihrem Schöpfer.

Es sollte uns nicht überraschen, dass Menschen Anspruch auf das Recht, das Geschlecht neu zu bestimmen (ich sage „neu“ zu bestimmen, da das Geschlecht bereits von Gott bestimmt ist), erheben. Ist das nicht die Folge der uralten Zusage der Schlange: „Ihr werdet sein wie Gott“? Wehe dem Geschöpf, das törichterweise die Rolle des Schöpfers übernimmt! Ist eine geschändete, von der Sünde geplagte Gesellschaft nicht Beweis genug von dem, was von dem verzweifelten Kampf eines Menschen übrig bleibt, der leben will, ohne jemanden über sich zu haben? Dennoch eilt der verdorbene Mensch immer weiter auf sein Trugbild der Gottheit zu.

Wohin wird die Geschlechtsverirrung die Welt noch treiben? Um sich auf ihren Profilen zu identifizieren, können Facebook-Nutzer nun aus mehr als 50 geschlechtsspezifischen Begriffen wählen: geschlechtslos, androgyn, pangender, nicht-binär, Genderqueer, Cisgender, usw. Die Liste ist scheinbar endlos.

Nichtsdestotrotz schuf Gott sie als Mann und Frau. Er ist nicht der Urheber der Verwirrung. Der Mensch schuf die Verwirrung, und er braucht Gott, um ihn von dort wieder herauszuholen!

Der Teufel hat Kinder – und demzufolge die Familie – zu seiner Hauptzielscheibe gemacht. Seine scharfsinnige Erkenntnis der Kürze der Zeit hat ihn außerordentlich kühn gemacht. Diesem unverfrorenen Antagonismus muss heilige Kühnheit entgegengebracht werden! In der Ausgabe über die „Gender-Revolution“ (Januar 2017) der amerikanischen Zeitschrift National Geographic werden Eltern Ratschläge von der Webseite für Kindererziehung der American Academy of Pediatrics angeboten, die ihnen dabei helfen sollen, mit ihren Kindern zum Thema Geschlecht und Sexualität richtig umzugehen. Dort heißt es, dass allen Kindern die Möglichkeit geboten werden solle, verschiedene Geschlechterrollen und Spielweisen zu entdecken.

Wiederum antworten wir mit der Bibel: „…ein sich selbst überlassener Knabe bereitet seiner Mutter Schande“ (Spr 29:15). Was Kinder brauchen ist nicht Entdeckung, sondern göttliche Anleitung. Nur unter einer festen, liebevollen elterlichen Führung können Kinder wirklich gedeihen. Was die verschiedenen „Spielweisen“ angeht, vertreten wir eine unnachgiebige Stellung: Geschlechtsspezifische Spielzeuge sind ein Muss für alle Kinder. Spielzeuge wie Muldenkipper und Traktoren sind für kleine Jungs, während Puppen und Puppenküchen für kleine Mädchen sind. Hört sich bekannt an? Sollte es, da solche Erkenntnis noch vor einigen Jahrzehnten als „elementar“ galt.

Ein Junge in einem gottesfürchtigen Haus lernt gute Arbeitsmoral kennen. Sein Vater ermutigt ihn, ein starker Mann zu sein, und ermahnt ihn, nicht den Lüsten und Vergnügungen der Welt nachzugeben. Er wird belehrt, männlich aufzutreten und sich nicht feminin zu verhalten. Die Farbe seiner Kleidung muss sein Geschlecht trefflich widerspiegeln. Rosa Hemden und lila Rucksäcke sind eine Schande für seine jugendliche Männlichkeit.
Eine gottesfürchtige Mutter wird ihre Tochter unterweisen, wie man kocht, putzt und den Haushalt führt. Sie wird ermahnt, in sittsamer, damenhafter Weise aufzutreten und burschikoses Verhalten, welches für heilige Frauen unschicklich ist, zu meiden.

Ihr wird beigebracht, dass die „Karrierefrau-Mentalität“ unserer Zeit Eitelkeit ist, und als das „schwächere Gefäß“ geschaffen worden zu sein, ihre Person nicht herabsetzt. Stattdessen wird sie ermutigt, es als eine Ehre zu betrachten, ihre einzigartige, von Gott gegebene Rolle als Mutter zu erfüllen.

Kinder, die in einer solchen Umgebung aufwachsen, sind glücklich – ja, glücklich! Lass die freidenkerische Welt uns für „rückständig“ und „überholt“ erklären! Wir ziehen es vor, der Bibel zu glauben!

O, welch eine Glückseligkeit, unser physisches Leben in Übereinstimmung mit der Natur führen zu können! Die Früchte, die auf diese Lebensweise folgen, haben sich vielfältig in sehr glücklichen, zufriedenstellenden Leben bewiesen; es ist gut für Eltern, Kinder und die Gesellschaft insgesamt. Es ist einfach natürlich.

Die Frauenrechtsbewegung des letzten Jahrhunderts hat die Welt im Sturm erobert. Frauen schleuderten Gott ihre natürliche Weiblichkeit ins Gesicht. Verständlicherweise wurde die Männlichkeit massiv attackiert. Überall begannen Männer, unter dem Druck einzuknicken und ließen die Verteidigung ihrer Heime und der Familieneinheit unbemannt zurück. Verweiblichung in der Bekleidung der Männer und im allgemeinen Verhalten begann modisch zu sein. Seitdem hat sich die Gesellschaft immer weiter aufgelöst, indem persönliche und gesellschaftliche Verheerung und Verwirrung zunehmen.

Vor Gott sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Und dennoch gibt es einen Unterschied in Bezug auf ihre Rollen. Sie ergänzen einander. Es dient zum Nutzen und Glück des Menschen und zum Wohl der Allgemeinheit. Außerhalb der gottgewollten Ordnung kann der Mensch niemals wirklich glücklich sein.

Es ist Zeit, die Wahrheit deutlich zu sagen. Nur das, was Gott geschaffen hat, ist normal. Mann und Frau ist normal. Alles andere ist widernatürlich und eine unnatürliche Zuneigung. Amen!