Seid nicht träge im Gutestun

„Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.“ (Gal 6:9).

Wir werden ernten, wenn wir nicht ermatten – wenn wir nicht erschöpft und entmutigt aufgeben.

Es wird hier angedeutet, dass ein Mensch seine Hoffnung auf keinen Lohn setzen kann, es sei denn, dass er beharrlich bis zum Ende seines Lebens Gutes tut.

Wer entmutigt wird und sein Bemühen aufgibt, wen Hindernisse schrecken und wer vor Schwierigkeiten, die ihm in den Weg gelegt werden, zurückweicht, wer sich nach Bequemlichkeit sehnt und sich von der Wohltätigkeit zurückzieht, zeigt, dass ihm nicht viel daran liegt.

Wer ein echter Christ wird, wird es für Zeit und Ewigkeit. Er hat sich anwerben lassen, um niemals zu widerrufen. Er verspricht, Gutes zu tun und Gott allezeit zu dienen. Kein Hindernis wird ihn abschrecken. Keine Schwierigkeit wird ihn vom Kampfplatz treiben.

M

it der Energie seiner Jugend, und der Weisheit und dem Einfluss seiner reiferen Jahre, mit der Kraft, die ihm in seinem geschwächten Alter noch verbleibt, mit seinem letzten Pulsschlag hier auf Erden und mit der unvergänglichen Energie, die ihm in der erhobenen Welt zuteil wird, wird er Gutes tun. Dafür lebt er. Dabei wird er sterben.

Albert Barnes