Ein Aufruf aus der Hölle

„Rettet unseren Planeten!“ Dieser Ruf erschallt über den gesamten Erdkreis. Der Hummelbestand in Kanada nimmt ab. Frühjahrshochwasser zwingt Tausende zur Evakuierung. Die Kaffeebohnen-Industrie in El Salvador geht zurück. Die globale wirtschaftliche Ungleichheit verschlimmert sich. Kinder, die in den Tropen leben, werden mit der Schwierigkeit konfrontiert,  eine sekundäre Schulbildung zu erlangen. Und der Verursacher all dieser Übel? Laut den Medien ist es der Klimawandel.

 

Somit ertönt der Ruf noch lauter. Politiker sehen sich gezwungen, Pläne zu entwerfen, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Firmen finden innovative Wege, um sich umweltbewusst zu verhalten – von Schuhen, die aus Meeresmüll hergestellt wurden, bis hin zu Fahrrädern, die zu einem Rucksack gefaltet werden können. Klimaschutz-Aktivisten leimen sich mit einer Substanz an den Eingang der Londoner Börse. Über eine Million Schüler protestieren gemeinsam in weltweiten Schulstreiks, um den Klimawandel abzuwenden. Eine ständig zunehmende Anzahl von Menschen verändert ihren Lebensstil radikal, entsagt dem Komfort und widmet sich leidenschaftlich dem Kampf gegen den Klimawandel Ihr Eifer wird von der Überzeugung geschürt, dass Klimawandel real sei und wir auf katastrophale globale Veränderungen und ein Massensterben zusteuern, wenn die Menschheit in den nächsten zwölf Jahren nicht drastische Veränderungen vornimmt.

Selbstvergessen

Doch währendem radikale Maßnahmen ergriffen werden, um weltweit auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, nimmt die Menschheit keine Notiz von dem bevorstehenden Ereignis, welches noch viel katastrophaler sein wird als irgendein Ereignis, das Klimaschutz-Aktivisten prophezeien. Jesus Christus steht vor der Tür!

Während Klimawandel ein umstrittenes Thema unter Wissenschaftlern ist, basiert die Wiederkunft Christi zum Endgericht auf den unfehlbaren Verheißungen Gottes. Obwohl die Menschheit lange auf den verheißenen Messias gewartet hatte, kam der Tag, an dem das verheißene Kind in den Armen der Jungfrau lag. Und seitdem war die Welt nicht mehr dieselbe, selbst unser Kalender zeugt von der Zeit, in der Gottes Verheißung erfüllt wurde. Im gleichen Maße, obwohl wir bereits lange gewartet haben, wird Jesus erscheinen, um die Welt ins Gericht zu rufen, wie Er es verheißen hat.

 

Was für ein Tag wird das sein!

Was für ein Tag wird das sein! Ohne jegliches irdisches Besitztum werden wir unserem großen Schöpfer gegenüberstehen. Diese Welt, mit all ihrem Bestand, wird nicht mehr sein. Wir werden jegliche Freundschaft, jeden Cent, all unsere Pläne und Träume für die Zukunft beiseitelegen. Jede menschliche Meinung muss sich beugen. Sogar unsere irdischen Leiber müssen wir gegen unvergängliche eintauschen, in welchen wir eine Ewigkeit der Qual oder Glückseligkeit erleben werden.

Entblößt und machtlos, um Widerstand zu leisten, werden wir unseren Herrn erblicken, dem wir dann Rechenschaft ablegen müssen. Jeder Atheist wird denjenigen sehen, den er verleugnet hat. Kein hochmütiger Geist wird sich an jenem Tag rebellisch gegen seinen Schöpfer erheben. Es wird keinen Unterschied geben zwischen dem König und dem Bettler, zwischen den Prominenten und den Unbekannten dieser Welt – jeder wird im selben Maße all dessen beraubt sein, das er hier im Leben besessen hatte. Wie wir uns selbst eingeschätzt hatten oder was andere von uns dachten, wird gänzlich belanglos sein, wenn wir dem Einen gegenüberstehen, dem jedes einzelne unserer Geheimnisse vertraut ist. So enthüllt, werden wir gerufen, um vor den König der Könige und den Herrn der Herren zu treten.

 

Für immer zu spät

Für alle, die in die Ewigkeit gegangen sind, ist es für immer zu spät, um ihren Zustand zu ändern. Rebellische Sünder, die sich weigerten, den Geboten Gottes in diesem Leben Folge zu leisten, werden in der Ewigkeit als schuldige Sünder erwachen. Nur die, die im Blut Jesu Christi gewaschen wurden – die besonnen, gerecht und gottesfürchtig in dieser Weltzeit gelebt haben – werden schuldlos in den Augen Gottes sein, wenn sie in die Ewigkeit eingehen.

All denen, die noch leben, steht noch ein wenig Gelegenheit zur Verfügung, dem Aufruf des Petrus: „Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!“ Folge zu leisten.

Wenn sich die Menschheit doch nur von der Realität und dem bevorstehenden Unheil des Jüngsten Gerichtstages überzeugen lassen würde! Glaube produziert immer Handlung. Der Aktivist, der den Klimawandel bekämpft, lebt radikal, protestiert lautstark und kämpft freimütig, weil er glaubt. Welch eine Veränderung würden wir sehen, wenn Menschen wahrhaftig glauben würden, dass wir bald dem allmächtigen Richter gegenüberstehen werden! Mit welch einer Dringlichkeit würden Menschen sich vorbereiten, um ihrem Gott zu begegnen! Kein Preis wäre zu hoch, kein Opfer zu schwer, wenn wir nur begreifen würden, wie wenig Zeit uns verblieben ist, um unsere Seelen zu retten, bevor es ewiglich zu spät ist!

Jesus berichtete von dem reichen Mann, der ein üppiges Leben geführt hatte, sich jedoch nach einem plötzlichen Tod in den Qualen wiederfand. Christus gewährte uns einen Einblick in die Ewigkeit, indem Er die Bitte des reichen Mannes für seine Brüder wiedergab. Die Botschaft, die seinen Brüdern vermittelt werden sollte, war nicht, wie sie seine Reichtümer verteilen sollten oder was sie tun könnten, um ein langes und glückliches Leben zu führen. Sein einziges Verlangen für sie war: „Sende Lazarus, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen!“ O, wie wünschte er, dass seine Brüder überzeugt werden könnten, sich zu bekehren!

 

Rette deine Seele um jeden Preis!

Seit dieser Zeit haben sich zahllose Scharen dem reichen Mann in den Flammen angeschlossen, und ich wage es zu sagen dass ihr Aufruf an die, die noch leben, nicht lautet: „Rettet den Planeten!“ Ach, wenn wir sie heute hören könnten, würde ihr Aufruf sich mit den Bitten der Boten Gottes vereinen: „Rettet eure Seelen um jeden Preis!“

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