Statement zum Todesfall der Dreizehnjährigen in Krems

In Niederösterreich ist ein dreizehnjähriges Mädchen gestorben, weil die Eltern es aus religiöser Überzeugung angeblich nicht medizinisch behandeln ließen. Unser aufrichtiges Beileid gilt dieser Familie. Auch wenn Sie einer anderen Gemeinde Gottes Gruppe angehört, die keinerlei Verbindungen zu uns hat, beten wir für die Eltern und vor allem für die Kinder dieser Familie die jetzt von ihren Eltern getrennt sein müssen.

Unsere Lehre besagt zweifelsfrei, dass Leben und Tod in Gottes Hand liegen. Zahlreiche Erfahrungen bewiesen in Vergangenheit und bis heute, dass Gott wohl imstande ist auf übernatürliche Weise zu heilen. In seiner Souveränität kann Gott jedoch tun was er will und unsere Gebete auch mit einem Nein beantworten.

Die Lehre von der göttlichen Heilung steht nicht im Widerspruch damit, unseren Kindern ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass Eltern gesetzlich die Fürsorgepflicht haben. Daher vertritt die Gemeinde Gottes den Standpunkt, dass wir Niemandem den Zugang zu ärztlicher Hilfe vorenthalten und ganz besonders im Krankheitsfall von minderjährigen Kindern den Krankenhausbesuch sogar empfehlen.

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