Die uralte Lüge

Sie fiel darauf herein. Es war nicht wahr. Es war nicht möglich, aber sie ließ sich verführen und glaubte der Lüge. Seitdem leidet jede Generation unter ihrem Verbrechen. O Eva! Sie verbreitete die Lüge, den Irrglauben, und Adam schloss sich ihrer Übertretung an. Welch jammervolles Elend ereilte unsere Ureltern! Welch ein Betrug der Sünde!

Satans Mission wurde an jenem schicksalhaften Tag erfüllt, indem er zunächst die Herzen von Adam und Eva von Gott entfremdete. Die Saat des Unglaubens wurde gepflanzt. „Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!“ „Hat Gott ihnen“, so argumentierte der Feind, „schließlich nicht das Gute vorenthalten, um Seinen eigenen Interessen zu dienen?“ Zum ersten Mal nahm der Mensch Gott etwas übel.

Folglich wurde Gott in der Gesinnung des Menschen herabgesetzt, und in der eitlen Gesinnung des Menschen wurde er selbst erhöht, indem er sich einbildete, er könne ein Gott sein.

Seitdem hat sich der entartete Mensch dagegen gewehrt, sich seinem Schöpfer zu unterwerfen. Weil der Gott dieser Weltzeit seine SINNE verblendet hat, ist der Mensch selbstgenügsam geworden. Beobachte ihn, wie er einen Turm baut, der bis zum Himmel reicht. Beobachte ihn als „Schöpfer“, der Götter aus Holz und Stein meißelt – Götter seiner eigenen Phantasie; stumme und unintelligente Götter, die er kontrollieren kann. Der Apostel Paulus, ein persönlicher Zeuge davon, beschreibt diese Torheit und Absurdität in seinem Brief an die Römer so treffend:

 

Röm 1:21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden

23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht…

25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

 

Toren schlechthin, die sich selbst für weise halten, indem sie mit ihren eigenen menschlichen Händen Götter erschaffen! Alles nur, weil „sie Gott nicht der Anerkennung würdigten“. Deshalb wollten sie Götter haben, die sie selbst geschaffen hatten; sie wollten Religion haben, egal, wie kraftlos sie auch sei. Wie viele Generationen litten bereits unter dem Fluch solcher von Menschen gemachten Götter – Götter mit fleischlichen Eigenschaften; Götter, die nicht sehen konnten – genau wie die Menschen, die sie erfanden. O du hochmütiger Mensch!

Die Folge solcher Torheit ist die Verwundung und Entehrung des Menschen. Darum hat Gott „sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt“. Was aus dem trügerischen Herzen des gefallenen Menschen kommt ist bösartig. Lies Röm 1:24-28, um die Stellungnahme des Heiligen Geistes über das zu hören, was der Mensch ohne Gott vollbracht hat, nämlich all das Leid, das durch die Jahrhunderte hindurch im Seufzen der Unterdrückten und Schwerbeladenen zum Ausdruck gebracht wurde.

 

Die uralte Lüge

Wie wahr ist doch das Sprichwort: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Satan, ein Menschenmörder von Anfang an und der Vater der Lüge (Joh 8:44), bedient sich immer noch derselben alten Lüge: „Ihr werdet sein wie Gott“.

Nie war dies offensichtlicher als in unserer Zeit, in der wir eine regelrechte Brutstätte für mehr Götter als je zuvor haben. Wie vom Apostel Paulus prophezeit, leben wir in schlimmen Zeiten. Und warum? Weil „die Menschen…sich selbst lieben“ werden. Der rebellierende Mensch ist überglücklich, nach seinen eigenen, selbst erfundenen Gesetzen zu leben, das Maß seiner eigenen Moral zu bestimmen, seine eigene Frömmigkeit zu haben oder auch nicht.

Der Mensch hat den Höhepunkt „seines Glanzes“ erreicht, und es ist durchaus nicht überzeugend, bestenfalls Humanismus.

Doch indem er Gott den Rücken zuwendet und sich Seinen Gesetzen widersetzt, marschiert der Mensch weiter wild entschlossen auf seine eigene Zerstörung zu.

 

Jes 1:4-6 Wehe der sündigen Nation, dem schuldbeladenen Volk! Same der Übeltäter, verderbte Kinder! Sie haben den Herrn verlassen, haben den Heiligen Israels gelästert, haben sich abgewandt. Wohin soll man euch noch schlagen, da ihr doch den Abfall nur noch weiter treibt? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist kraftlos. Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Unversehrtes an ihm, sondern klaffende Wunden und Striemen und frische Verletzungen, die nicht ausgedrückt, noch verbunden, noch mit Öl gelindert sind.

 

Während der stolze, hochmütige Mensch sich in seiner Torheit überhebt, ist das Land dem Wahn verfallen, und zwar, weil sie den Gott des Himmels nicht über sich herrschen lassen wollen.

 

Gott spielen

Seht den Pöbel mit verblendetem Sinn, der wie eine Schar berauschter Trunkenbolde in der Dunkelheit umhertaumelt! Das Undenkbare setzt sich durch, nämlich die Vorstellung, dass ein Mann eine Frau sein und eine Frau ein Mann sein kann. In der Absicht, widernatürlich zu handeln, umgarnen sie mit dieser abscheulichen Propaganda so manches Opfer. Kannst du ihr Seufzen hören?

„Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ Im finsteren Phantasieland geistloser Schwärmereien lebend, erleben sie eine Welle der Begeisterung darüber, dass sie nun kurz davor stehen, die Menschen zu Göttern zu befördern. Verschmelze den menschlichen Körper mit moderner Technologie, und – Hokuspokus! –noch nie war es so einfach, einen Gott zu erschaffen. Ist das nicht der Gipfel des Humanismus? Sieh, wie sie mühevoll nach Wind haschen!

Einer dieser Narren, Yuval Noah Harari, Berater des Weltwirtschaftsforums, der als Philosoph und Intellektueller gefeiert wird, erklärte: „Die Geschichte begann, als die Menschen Gott erfanden, und sie wird enden, wenn die Menschen zu Göttern werden.“ „In hundert Jahren werden die Menschen wahrscheinlich verschwinden und die Erde wird von ganz anderen Wesen wie Cyborgs und künstlicher Intelligenz bevölkert werden.“ Er behauptete, es sei schwierig, vorherzusagen, „welche Art von emotionalem oder mentalem Leben solche Wesen haben werden“.

Harari hat bereits 20 Mio Bücher verkauft, es scheint also ein großes Interesse daran zu bestehen, zu einem Gott zu werden. Möge eine Bücherverbrennung bevorstehen!

Ein weiterer verblendeter Schwärmer, Klaus Schwab, plant in seinem Buch Die vierte industrielle Revolution eine Revolution, „die sich in Umfang, Reichweite und Komplexität von allen bisherigen unterscheidet. Gekennzeichnet durch eine Reihe neuer Technologien, die die physische, digitale und biologische Welt miteinander verschmelzen, wirken sich die Entwicklungen auf alle Disziplinen, Volkswirtschaften, Industrien und Regierungen aus und stellen sogar die Vorstellungen darüber in Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.“

Und, ganz aktuell: Wissenschaftler erhoffen sich nach einem Durchbruch bei Mäusen, nun auch menschliche Embryonen für den Organhandel erzeugen zu können.

Gott spielen, immerzu Gott spielen.

 

Toxische Religion

Hinzu kommt der Schaden, den das protestantische Tier mit den zwei Hörnern, welches wie ein Drache redet, angerichtet hat (Offb 13:11). Nachdem es die Atmosphäre mit seinem Neo-Polytheismus durchdrungen hat, kannst du dir deinen Wunsch-Jesus aussuchen, sowie deine bevorzugte Lehre und natürlich die Kirche deiner Wahl. Richte nicht! Jedem das Seine – sind wir nicht Göttern gleich?

Dieses Tier verführt sogar aufrichtige Seelen dazu, dem Gott ihrer eigenen Vorstellung zu dienen, ohne zu merken, dass sie sich auf einem Weg befinden, der zwar richtig erscheint, aber zuletzt zum Tod führt (Spr 14:12).

Welch immense Täuschung! Welch religiöse Verwirrung! Welch erbärmlicher Hohn und welch kraftlose Entstellung des herrlichen Evangeliums Jesu Christi! Reine Religion wird vernünftigen Menschen von Menschen, die ihren eigenen Turm zum Himmel bauen wollen, verhasst gemacht.

 

Gott lässt sich nicht spotten

Herr Harari glaubt tatsächlich, dass: „…[der Homo sapiens] heute kurz davor steht, ein Gott zu werden, bereit, nicht nur ewige Jugend zu erlangen, sondern auch die göttlichen Fähigkeiten der Schöpfung und Zerstörung“. Hörst du, wie Gott lacht, indem Er Sein Schwert schärft und Seinen Bogen spannt (Ps 7:13)?

„Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten!“ Auch schläft Er nicht oder übersieht die Machenschaften der Menschen gefliessentlich.

Seid gewarnt, all ihr Menschen, die ihr euch selbst liebt, die ihr Gott nicht über euch herrschen lassen wollt! Gott hat eine prophetische Überraschung für euch parat. Lest davon in Offb 20:9b! Wenn Gott Seinen Arm entblößt, wird Er diejenigen, die hochmütig sind in der Gesinnung ihres Herzen, zerstreuen und die Mächtigen von ihren Thronen stürzen (Lk 1:51-52).

„O Herr, lege doch Furch auf sie, damit die Heidenvölker erkennen, dass sie sterbliche Menschen sind!“ (Ps 9:21).

– Schw. S. Mutch

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